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Simone Benzing
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BGM Prozess

Ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) kann nur nachhaltig erfolgreich wirken, wenn es strategisch und systematisch aufgebaut ist.

Das Betriebliches Gesundheitsmanagement hat zum Ziel, die Leistungs- und Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern und Unternehmen zu erhalten. Ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement umfasst die Bereiche Arbeits- und Gesundheitsschutz (Verhältnisprävention), Berufliches Eingliederungsmanagement (BEM), Fehlzeitenmanagement, gesunde Führung, Arbeits- und Unternehmenskultur, Personal- und Organisationsentwicklung sowie die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) als Verhaltensprävention.

Die verschiedenen Phasen des BGM-Prozesses:

1. Zielfindung im Steuerungsgremium

2. Gesundheitsanalyse und erweiterte Zielsetzung

3. Planung von Maßnahmen unter Beteiligung der Belegschaft

4. Durchführung von Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung

5. Erfolgsbewertung der Maßnahmen und ggf. Korrektur der Zielsetzung

 

Besonderheit Change-Management-Prozesse

Besondere Gefährdungen und gesundheitliche Risiken bestehen bei Change-Management-Prozessen. Aber auch hier können sich  Unternehmen im Vorfeld entsprechend vorbereiten und dann sogar gestärkt aus diesem Prozess hervorgehen.

Gesundheitsfördernde Maßnahmen für die Vorbereitung und Durchführung eines Change-Management-Prozesses

Mögliche Maßnahmen vor dem Change-Management-Prozess:

Einbindung von BGM-Manager und Personalrat

  • Wichtig hierbei ist das die Einbindung des BGM-Managers und des
    Personalrates in die Prozesse rechtzeitig erfolgt. Im Vorfeld können schon
    entscheidende Maßnahmen eingeleitet werden, um evtl. auftretenden Problemen und Belastungen vorzubeugen. So lassen sich unter Umständen viele Belastungen vermeiden, die negative Beanspruchungsfolgen nach sich ziehen könnten. Mit dem BGM-Manager ist ein wichtiger Vertreter für die Gesundheit der Mitarbeiter am Start und kann gezielt Einfluss nehmen. Die Mitarbeiter fühlen sich akzeptiert und wahrgenommen, wenn man sich für ihre Gesundheit einsetzt. Sie fühlen sich dadurch mit ihren Interessen nicht alleine gelassen und das Vertrauen in das Unternehmen wird gestärkt.

Bearbeitung einer Kommunikationsstrategie

  • Die Mitarbeiter sind durch die Umstrukturierung des Unternehmens verunsichert. Sie haben Angst um ihren Arbeitsplatz und wissen nicht, was sie in der Zukunft erwarten wird. Dies verschlechtert die Identifikation mit dem Unternehmen und hat Einfluss auf die Loyalität dem Unternehmen gegenüber und demnach auf die Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit. Eine offene Kommunikationsstrategie von der Unternehmensseite her kann dem entgegenwirken.

Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Faktoren

  • Wenn der BGM-Manager in den Prozess integriert ist, aber auch generell, ist es wichtig vor und nach jeder betrieblichen Umstrukturierung eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Faktoren durchzuführen. Nur wenn die Belastungsfaktoren bekannt sind und konkret benannt werden können, kann man effizient etwas dagegen unternehmen und Veränderungen einleiten. Eine
    Gefährdungsbeurteilung ist also zwingend notwendig, um im Anschluss entsprechend wirksame Maßnahmen für die Mitarbeiter durchzuführen.

Gesundes Führen“ als Schulungsmaßnahme für alle Führungskräfte

  • Um BGM erfolgreich umsetzen zu können, muss die Führungsebene als gutes Beispiel voran gehen. Nur wenn die betriebliche Gesundheitsförderung auch von den Führungskräften gestützt und vorgelebt wird, wird sie bei den Mitarbeitern Akzeptanz finden. Das Betriebsklima und damit auch ein potentieller Belastungsfaktor in Teams ist maßgeblich von der Führungskraft abhängig.

Resilienz-Training für Führungskräfte und Mitarbeiter

  • Ziel des Resilienz-Trainings ist es, bereits vorhandene kraftgebende Einstellungen und Handlungen zu erkennen und weiter zu stärken. Daneben sollen noch entwicklungsfähige Einstellungen und Verhaltensmuster Schritt für Schritt ausgebaut werden. Es stärkt die Fähigkeit Krisen zu überwinden und bestärkt daraus hervor zu gehen. Das Resilienz-Training umfasst unter anderem folgende Inhalte:

  • Bestimmung der aktuellen Situation

  • Entlastende und belastende Erlebens- und Verhaltensmuster, innere Antreiber

  • Ziele und Veränderungsmöglichkeiten

  • Soziale Beziehungen, Kommunikation und Konfliktgestaltung

  • Ressourcenaufbau

  • Persönlicher Plan zur Resilienzentwicklung


Mögliche Maßnahmen während dem Change-Management-Prozess:

EAP- oder Sozialberatung

  • Die Sozialberatung oder externe Mitarbeiterberatung (EAP) ist eine wichtige betriebliche Ressource für die betriebliche Gesundheitsförderung. Hier haben Mitarbeiter des Unternehmens die Möglichkeit sich in Problemsituationen professionelle Unterstützung zu holen und Lösungsmöglichkeiten für ihre Probleme, die natürlich auch Auswirkungen auf die Arbeit und Leistungsfähigkeit haben, in Anspruch zu nehmen.

Gesundheitsworkshops

  • Der Gesundheitszirkel ist wichtig, um schnell akute Gefährdungen abzubauen. Die Leitidee des Gesundheitszirkels ist die aktive Einbeziehung der Mitarbeiter in die Planung und Umsetzung betrieblicher Gesundheitsförderung. Als die Experten ihrer Arbeitssituation tragen sie entscheidend zum Erfolg bei. Es werden gemeinsam Belastungsfaktoren und Lösungsvorschläge erarbeitet.

Change-Gesundheits-Gesprächsrunden mit Mitarbeiter- und Führungsebnen

  • Es ist wichtig und elementar für eine offene Kommunikation, dass sich Vertreter aller Mitarbeiter und Führungsebenen regelmäßig zu Change-Gesundheitsgesprächsrunden treffen, um die aktuelle Situation und evtl. akute Probleme zu besprechen. So ist immer jeder auf dem gleichen Informationsstand, was einer in solchen Umstrukturierungsprozessen aufkommenden Unsicherheit entgegenwirkt.

Kursangebote Stressbewältigung

  • Allen Mitarbeitern werden entsprechende Seminare Rund um das Thema „Stressbewältigung“ kostenfrei angeboten und unternehmsintern gefördert. So haben die Mitarbeiter eine weitere Möglichkeit individuelle Ressourcen zu nutzen verhaltenspräventiv aktiv zu werden

Kursangebote Bewegung und Ernährung

  • Allen Mitarbeitern werden entsprechende Kurse im Bereich „Bewegung und Ernährung“ kostenfrei angeboten und unternehmsintern gefördert. Durch dieses Kursangebot wird der Bewegungsarmut und Fehlernährung entgegengewirkt. Bewegung dient auch dem Stressabbau und beugt muskulären Verspannungen oder auch Rückenbeschwerden vor. Bei dem Punkt Ernährung wäre es auch sinnvoll die Kantine des Unternehmens mit einzubeziehen.

  • Gesundes Essen in der Mittagspause, welches vor Ort in Kantine angeboten wird oder ein frischer Obstkorb in den einzelnen Abteilungen, um ein Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen.